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Samstag, 16.05.2020, 18 Uhr: Spätromantik auf russisch.

Ein Klavierabend mit Ekaterine Khvedelize

Den deutschen Romantiker Brahms kennen Sie. Doch kennen Sie auch Nikolai Medtner? Ekaterine Khvedelize, die in Tiflis und in Detmold studierte, hatte im vergangenen Jahr ihr Debut in der Hamburger Elbphilharmonie mit Werken von Chopin und Scriabin. Im ausverkauften Saal wurde die Pianistin stürmisch gefeiert für ihr gleichermaßen kraftvolles wie auch sensibel eindringliches Spiel. Anliegen der in Berlin lebenden Künstlerin ist die Verbreitung der Werke des „großen Unbekannten“ Nikolai Medtner, den man auch den „russischen Brahms“ nannte und von Alexander Scriabin, jenes russischen Komponisten, der an der Schwelle zum 20. Jahrhundert zu den Neutönern in Russland zählte. Daher liegt es nahe, die berühmten Balladen von Johannes Brahms in Kontrast zu zwei Werken des vielleicht letzten Spätromantikers Russlands (so Sergej Rachmaninow) Nikolai Medtner zu setzen. Zu hören sind 4 Balladen op. 10 von Brahms und die Sonate op.22 sowie 4 Lyrische Fragmente op. 23 von Nikolai Medtner. Zudem hören wir an diesem Abend Alban Berg mit seiner Sonate op.1. Alban Berg war Schüler Schönbergs und seine Musiksprache könnte man als „harmonisch frei mit starker Emotion“ umschreiben. Dies kommt in seinem Opus 1 bereits zum Ausdruck. Alexander Scriabin entwickelte eine neue, eher atonale Klangsprache. Zu hören ist seine Fantasie op.28.

 

Eintritt: 15 EURO (soz. Ermäßigung möglich).

Karten an der Abendkasse oder im Vorverkauf im LZ-Ticket-Center am Sande